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Die Bobbycar Perspektive

Mittwoch, 7. Juli 2010

Heute erzähle ich euch einmal etwas worüber ihr nachdenken könnt, denn auch von einem kleinen Jungen wie mir könnt ihr etwas lernen.

Ihr Erwachsenen schaut ja immer so von oben auf die Dinge herab die ihr seht, zumindest wenn die unter 1,50 m hoch sind und nun versetzt euch mal in meine Lage, wie ich alles sehe. Ich nenne das die Bobbycar-Perspektive, benannt nach meinem roten Auto, das alle immer Bobbycar nennen, obwohl es doch Maxauto heißen müsste (aber das ist ein anderes Thema).

Nehmt euch also ein Bobbycar und setzt euch drauf. Nun fahrt ihr (wenn ihr das mit euren langen Beinen schafft) damit zu einem Kornfeld. Na merkt ihr was, die Getreidekörner sind mit euch auf Augenhöhe und vor euch befindet sich ein nahezu undurchdringlicher Dschungel. Da fühlt ihr euch gleich nicht mehr so groß und genau das ist die Bobbycar-Perspektive.

Denkt doch bitte daran, dass wir kleinen Kinder immer alles aus dieser Höhe sehen. Für uns ist Papas Auto riesig, ein kleiner Bach ist ein breiter Fluß und ein Schäferhund ein riesiges Ungetüm. Versucht es doch selbst einmal, da sieht die Welt ganz anders aus uns ist total spannend :-)

Mein 1. Geburtstag

Samstag, 5. September 2009

Heute war vielleicht ein komischer Tag. Mami und Papi waren heute noch lieber zu mir als sonst und haben sich total gefreut. Ich wusste zwar nicht warum, aber ich hab mich natürlich auch gefreut :-)

Später sind dann noch ganz viele Leute zu uns zu Besuch gekommen. Mein Pate Christian mit Tante Katja und Leon, einige meiner Freunde aus Steinbach am Wald, ganz viele Verwandte aus Burgkunstadt und später auch noch mein Freund Elias mit seinen Eltern. Das war toll.

Auf einmal haben sie alle gesungen und mich angeschaut, das war mir gar nicht geheuer, aber als es dann etwas zu Essen gab, war ich wieder beruhigt :-) Aber es kam noch besser, denn ich habe ganz viele tolle Sachen bekommen die ich auspacken durfte. Das Auspacken hat mir riesigen Spaß gemacht, auch wenn es manchmal ganz schön schwierig war. Aber der Elias und der Papa und die anderen Kinder haben mir ja geholfen, da ging das viel einfacher.

Mir hätte das Auspacken ja gereicht, aber ich durfte die ganzen Sachen die ich ausgepackt habe sogar behalten, denn es waren Geschenke. Das wär doch nicht nötig gewesen, aber gefreut habe ich mich natürlich trotzdem :-)

So war das also heute an meinem Geburtstag. Obwohl ich am Anfang etwas mistrauisch war wegen der vielen Besucher, hat es mir trotzdem sehr gut gefallen Geburtstag zu feiern. Ich glaube das sollten wir in Zukunft jedes Jahr wiederholen, am besten am 5. September :-)

Kranker Düsenflieger

Sonntag, 15. März 2009

Leute da macht man vielleicht was mit! Da wacht man eines Morgens auf und plötzlich kann man viel schlechter durch die Nase Luft holen als vorher. Das ist nicht schön!

Der Opa Guido hat gesagt, ich höre mich an wie eine Kaffeemaschine bei der das Wasser durchläuft. Ich könnte aber auch bei Star Wars mitspielen, den Darth Vader als Baby, denn der atmet genauso …. Das sind vielleicht Komplimente :-(

Aber meine Mami hat mich gerettet. Die ist gleich mit mir zum Onkel Doktor und der hat gesagt ich soll am besten Mal ein Praktikum als Düsenflieger machen. Dafür hat er mir dann gleich eine Sauerstoffmaske gegeben damit ich schon mal üben kann und dann haben wir das gleich ein paar Mal am Tag geübt, die Mama und ich. Das hat Spaß gemacht (außer wenn ich müde war) und so hat es ausgesehen:

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Ich habe sogar die passenden Geräusche dazu gemacht, aber leider könnt ihr die auf dem Foto nicht hören :-(

Neue Sportart

Sonntag, 1. März 2009

Beim stöbern in meinen “Jugendfotos” haben der Opa und ich gerade ein tolles Foto vom Papa und mir entdeckt bei dem wir eine ganz neue Sportart testen. Ihr kennt ja sicherlich alle das Synchronschwimmen und das Synchronspringen, aber das ist alles ein alter Hut!

Der Papa und ich, wir machen Synchronschlafen :-)

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Na, das können wir doch richtig gut, oder? Nur an dem “spiegelverkehrt” muss der Papa noch arbeiten, aber das wird schon ;-)

Babyschwimmen

Sonntag, 18. Januar 2009

Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, die Mama und ich gehen seit ein paar Wochen zum Babyschwimmen. Die Mama ist zwar kein Baby mehr, aber sie darf trotzdem mit ins Wasser und hilft mir ganz lieb dabei, denn ich muss das ja erst noch lernen.

Wir sind da immer in Bad Staffelstein in einem großen Wasserbecken und ein paar andere Babys, wie z. B. mein Freund Jakob mit seiner Mama Vera, sind auch mit dabei. Eine Mama ist dabei, das ist wohl die Chefin, denn die sagt allen anderen Mamas was sie als nächstes mit uns machen sollen. Da gibt es ganz tolle Sachen wie z. B. mit dem Quietschentchen um die Wette schwimmen, mit der Mama untertauchen oder durch einen brennenden Reifen springen … okay, der Reifen brennt nicht und wir springen auch nicht so richtig, denn unsere Mamis heben uns da durch, aber “durch den brennender Reifen springen” hört sich doch viel cooler an, oder ;-)

Ich finde das auch immer ganz interessant was die anderen Babys machen und beobachte die immer ganz unauffällig, ob die auch wirklich das gleiche machen wie ich. Allerdings finde ich das Baby von der Chefmama ein bißchen seltsam, denn das lacht nicht, weint nicht, spricht nicht, das bewegt sich nicht mal, das ist richtig unheimlich …

Nach dem Babyschwimmen habe ich immer großen Hunger und dann bin ich so richtig müde, aber es macht mir riesigen Spaß im Wasser zu planschen und ich freue mich jedesmal wenn wir wieder hingehen.

Aua, Onkel Doktor!

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Letzte Woche sind die Mama und ich wieder mal zum Onkel Doktor gefahren, aber irgendwas war anders … genau, der Papa war auch da, obwohl die Mama ihn doch gar nicht mitgenommen hatte … komisch! Aber ich hab mich natürlich gefreut das der Papa dabei war.

Wir sind dann gleich zum Onkel Doktor ins Zimmer gegangen und er hat mich gemessen und gewogen, denn ich bin ja schon soooo groß geworden! 64 cm und 6.670 Gramm; das schafft man nur, wenn man so wie ich sein Fläschchen (fast) immer leer trinkt!!! Der Onkel Doktor hat mich dann noch weiter untersucht und gesagt, dass mit mir alles in Ordnung ist. Na das hätte ich ihm auch so sagen können, aber er hat mich ja nicht gefragt :-)

Dann hat der Onkel Doktor, der ja eigentlich ein Kinderdoktor ist auf einmal Mama und Papa am Arm untersucht und Ihnen mit so einem komischen Ding auf den Arm gedrückt. Dann haben beide einen lustigen Streifen auf den Arm geklebt bekommen und sogar Gummibärchen (die sind angeblich sogar besser als Fläschchenmilch).

Als nächstes bin ich dann wieder dran gekommen und wisst ihr was der Onkel Doktor gemacht hat? Er hat mir mit dem komischen Ding auf mein Beinchen gedrückt und AUA (!!!) das hat gepiekst!!! Das war gar nicht lieb, aber ich bin ganz cool geblieben und hab mir nichts anmerken lassen, genau wie Mama und Papa. Aber scheinbar wollte der Onkel Doktor mich testen, denn er hat mir dann auch gleich noch in mein anderes Beinchen gepiekst! So was gemeines! Außerdem war das total ungerecht, denn Mama und Papa sind ja schon soooooo groß und die hat er nur einmal gepiekst und mich, wo ich ja noch soooo klein bin (nur 1/3 von meinem Papa), mich piekst er gleich zweimal :-(

… und dann hab ich noch nicht mal Gummibärchen bekommen und auch kein Fläschchen, nur die komischen Streifen hat er mir aufgeklebt :-(

Onkel Doktor, das war das letzte Mal in diesem Jahr, das ich Dich besucht habe. So schnell siehst Du mich nicht mehr wieder! Aber dafür bekommst Du nächstes Jahr bestimmt keine Geschenke vom Nikolaus, das geschieht Dir recht!

Später ist die Mama dann noch mit mir nach Burgkunstadt gefahren und die Haut von meinen Beinchen hat angefangen weh zu tun. Ich hab mich auch gleich beschwert, aber die Mama hat trotzdem ein paar Minuten gebraucht bis sie mich verstanden hat. Wenn mir die Beinchen weh tun, dann will ich schließlich nicht rumgetragen werden, spielen oder essen, sondern das soll aufhörn weh zu tun. Aber dann hat mir die Mami ja meine Strumpfhose ausgezogen, das hat vielleicht gut getan! Die hatte ja so doll gedrückt.

Dann hab ich die Mami gleich angelacht, denn jetzt ging es mir ja wieder gut. Danke Mami, Du bist eben einfach die Beste!

Doktorspiele

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Heute haben wir mal etwas ganz Neues gemacht, die Mama war bei mir in Bad Staffelstein beim Onkel Doktor. Das ist ein Mann der ist ganz weiß angezogen und den besuchen auch noch andere Kinder und Babys. Eigentlich ist er ja Kinderarzt, aber mit Babys scheint er sich zum Glück auch auszukennen.

Die Mama hat mich ganz nackig ausgezogen und der Onkel Doktor hat genau geschaut ob ich ganz gesund bin, ob ich mich richtig bewege, ob ich richtig reagiere (das klappt beim Essen besonders gut) und dann hat er noch gemessen wie groß uns stark ich schon geworden bin. Ich bin schon 3 cm gewachsen und wiege 4.025g. Es hat also was gebracht, dass ich immer so fleißig mein Fläschchen leer trinke und hab die 4 kg erstmal geschafft :-)

Dann hat er mich auch noch seitlich in ein enges Bettchen gelegt und mir was kaltes, glitschiges draufgeschmiert und mit so nem komischen Ding geschaut ob ich auch unter der Haut gesund bin. Ullaschall oder so heisst das, aber ich hab nichts gehört und wie der Onkel Doktor durch dieses komische Ding durchschauen kann ist mir auch ein Rätsel …!

Auf jeden Fall bin ich kerngesund, habe eine sexy Hüfte (oder so ähnlich) und habe jetzt auch schon einen richtigen Hintern in der Hose, so dass ich keine zweite Windel mehr tragen muss :-)

Zum Onkel Doktor können wir ruhig öfter mal fahren, das hat mir total Spaß gemacht und ich war top fit und hab gelacht, bis ich dann von der ganzen Anstrengung Hunger bekommen hab, aber die Mama war ja da und hat mich gleich wieder gut versorgt.

Danach ist die Mama dann noch mit mir zum Einkaufen gefahren, obwohl ich doch soooo müde war. Na was soll ich euch sagen, für mich hat sie gleich was schickes für meine Taufe gefunden. Keine Ahnung was ne Taufe ist, aber Hauptsache da gibts was zu essen und ein Bettchen. Aber was macht meine Mama in dem Geschäft? Sie hat sich mit mir hinter einem Vorhang versteckt und ihre Hose ausgetauscht und das hat sie gleich ein paar Mal gemacht. Am Schluß hat sie dann aber wieder ihre eigene angehabt, die hat ihr wohl doch am besten gefallen.

Dann hat die Mama auch noch zwei Schlafanzüge für mich gekauft und dann waren wir endlich wieder zuhause und ich konnte in ruhe weiter schlafen und essen und schlafen und essen und schlafen …