Familienurlaub am Gardasee Tag 4

16. Juni 2009

Heute war ein Feiertag, denn der Opa hat Geburtstag. Die Oma und die Mama haben überall lustige Papierschlangen hingelegt und aufgehängt und auch der Tisch war ganz bunt geschmückt. Wir haben dann auch alle bunte Papierhüte aufgesetzt und wie ihr sehen könnt haben der Opa und ich so richtig heftig gefeiert:

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Opa und ich beim Abfeiern!!!

Nein, ich hab mich nur erst noch etwas zurück gehalten beim Feiern, denn der Opa ist ja nicht mehr der Jüngste!!!

Später haben wir dann wieder einen Badetag eingelegt. Weil aber am See so viele Fliegen waren, sind wir stattdessen zum großen Pool auf unserem Campingplatz gegangen.

Da habe ich vielleicht gestaunt, denn das war nicht nur ein einfaches Schwimmbecken, sondern das waren gleich mehrere mit ganz vielen Rutschen und da waren auch ganz viel Leute die im Wasser gespielt haben.

Mama und Papa haben es sogar geschafft, dass wir da gleich neben den Schwimmbecken einen Sandstrand mit Liegen gehabt haben. Einen echten Sandstrand, sowas hatte ich bisher noch nicht gesehen! Allerdings ist der Sand später richtig heiß geworden, da hab ich dann lieber im Schatten auf meiner Decke gespielt.

Oma und Opa sind später nachgekommen und haben mir ein Taxi gekauft, genauer gesagt muss das wohl ein Wassertaxi gewesen sein, denn damit konnte ich mich vom Papa im Wasser fahren lassen, das war toll!!!

Am Abend haben wir dann einen Ausflug gemacht und sind nach Lazise gefahren. Da kann man sich schön durch die Straßen schieben lassen und Mama und Oma haben scheinbar verstecken gespielt, denn kaum habe ich mal einen Moment nicht aufgepasst, waren sie schon wieder in einem Geschäft verschwunden.

Zwischendurch haben wir dann noch in einer Pizzeria an der Promenade etwas gegessen. Ich das Übliche und die Erwachsenen haben sich wieder Nudeln und Pizza bestellt. Ich glaube wenn ich mal größer bin probiere ich das auch mal, denn das duftet immer soooo gut!

Familienurlaub Gardasee Tag 3

14. Juni 2009

Heute haben wir einen Ausflug gemacht und Simone besucht. Ich kenne zwar keine Simone, war aber schon gespannt wer das wohl sein mag. Wir sind nach dem Frühstück ein kurzes Stück mit dem Auto gefahren und haben dann am See angehalten. Na dafür hätten wir ja nicht wegfahren müssen, denn den See hatten wir doch auf unserem Campingplatz (so nennt sich das wo unser schwebendes Haus steht) auch.

Aber plötzlich stand da eine Burg und daneben war eine kleine Stadt. Die hieß aber Sirmione und nicht Simone … das muss einem ja gesagt werden!

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Die Burg von Sirmione (nicht Simone)

Da sind wir dann durch die Gassen gelaufen (ich bin natürlich gefahren worden) und die Erwachsenen haben sich alle ein Eis gekauft. Ich durfte das auch mal probieren, hmmmm war das lecker :-)

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Hmmmm, Eis ist ja soooo lecker!!!

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Chauffeurservice und Bodyguards :-)

Nach einer Weile sind wir dann wieder weg gefahren und in einem riesigen Einkaufszentrum gewesen. Ich glaube da gab es in einem einzigen Haus so viel Geschäfte wie in der gesamten Bamberger Innenstadt!!! Die Mama und die Oma fanden das da total interessant und haben glaube ich jeden einzelnen Laden genau untersucht und geschaut ob es hier etwas anderes zu kaufen gibt als bei uns zu Hause. Also für mich sah das genauso aus wie bei uns. Es gab was anzuziehen, was zu essen und so Sachen zum hinstellen oder benutzen, genau wie bei uns… aber ich habe tapfer durchgehalten und habe kein bißchen gequengelt sondern war ganz lieb!

Familienurlaub Gardasee Tag 2

13. Juni 2009

Am nächsten Tag habe ich alle so gegen 6 Uhr geweckt, aber nur die Mami ist aufgestanden und hat mir mein Frühstücksfläschchen gegeben. Als dann endlich alle anderen aufgestanden waren haben wir auf der Veranda gefrühstückt und ich habe auch ein bißchen was von einem Brötchen essen dürfen, dass fast so groß war wie ich! Das nennt sich Baguette und sieht so ein bißchen aus wie viele aneinander geklebte schmale Brötchen. Schmeckt aber trotzdem gut :-)

Der Papa hat dann später ein Luftplastikboot gekauft und wir sind mit Mama, Oma und Opa an den Strand gegangen. Da bin ich dann mit Papa Boot gefahren, aber der Rand von dem Boot (das heisst wohl Schlauchboot obwohl ich keinen Schlauch gesehen habe …) war so hoch, dass ich fast nichts sehen konnte und da bin ich dann zurück zur Mami und hab lieber etwas gespielt.

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Seht ihr, der Rand ist zu hoch, man sieht nur meine Mütze

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Mami ist die Beste!!!

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Jaaaa, endlich losfahren!!!

Später sind Oma und Opa dann mit mir auf der Seepromenade (das ist so ein langer Weg am See) spazieren gefahren. Da gab es so viel zu sehen, dass ich gar nicht einschlafen wollte, aber irgendwann war ich dann doch zu müde und hab ein Nickerchen gemacht. Nachdem ich ausgeschlafen hatte, gab es dann endlich wieder etwas zu essen. Erst viel später sind wir dann nach Hause gegangen, denn am See hat es uns gut gefallen.

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Mama, das ist doch kein Kinderhochstuhl in dem ich sitze …

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… sondern ein Luftpolsterschwimmring für mich :-)

Abends hat der Papa dann gegrillt, das macht er zu Hause auch immer so gerne. Grillen ist, wenn der Papa rotes Fleisch auf ein Eisengitter legt, darunter Feuer anmacht und später ist das Fleisch dann braun und alle sagen: “Hmmm ist das aber lecker!” Außerdem braucht der Grillmeister zum Grillen auch noch Bier, aber wozu das gut ist hab ich noch nicht rausgefunden …

Familienurlaub am Gardasee

12. Juni 2009

Heute hat der Papi mich überrascht, denn er ist nicht zur Arbeit gegangen sondern hat mit der Mami und mir einen Ausflug mit dem Auto gemacht. So einen langen Ausflug haben wir noch nie gemacht, denn ich habe zu Hause gefrühstückt, unterwegs gegessen und nicht lange nachdem wir an unserem Ausflugsziel angekommen sind gab es schon wieder Essen. Das muss also eine gaaanz lange Fahrt gewesen sein!

Als wir angekommen sind waren da plötzlich auch Oma und Opa aus Burgkunstadt, aber das war nicht Burgkunstadt wo wir waren, denn hier sah das ganz anders aus. Es gab hier ein paar schmale Straßen auf denen man spazieren gehen konnte, ganz viele kleine Häuser und einen gaaaaaaaanz großen See. Der See war sogar so groß, dass man gar nicht sehen konnte wo der aufhört! Papa hat gesagt das ist der Gardasee und das wir hier jetzt ein paar Tage bleiben.

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Dann sind wir in “unser” Haus eingezogen, aber das war irgendwie nicht wie das im Center Parc, sondern das hatte keine richtigen Mauern, denn die waren nur aus Plastik wie mein Spielzeug. Es stand auch nicht richtig auf dem Boden, denn unten war es hohl; vielleicht hat es ja geschwebt? Aber damit es nicht wegfliegen kann war es an einem Holzbalkon (der Opa sagt Veranda dazu) festgemacht auf dem wir dann in den nächsten Tagen immer gefrühstückt haben.

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Ich habe ein eigenes Reisebett bekommen und durfte im größten Zimmer von allen schlafen. Das hatte sogar eine Küche mit drin und eine Luftkühlmaschine aus der kalte Luft rausgepustet kam. Die wurde immer angemacht bevor ich ins Bett gegangen bin, damit es nicht zu warm zum Schlafen war.

So richtig groß war unser schwebendes Haus ja nicht gerade, aber für mich war das toll, denn dadurch war immer mindestens einer ganz dicht bei mir und manchmal sogar Mama, Papa, Oma und Opa gleichzeitig. Ich fand das toll :-)

Später sind wir dann noch zum Einkaufen in einen Supermarkt gefahren und der Einkaufswagen war so voll, dass ich nicht mal mehr mit rein gepasst habe. Da wundere ich mich dann immer wieviel verschiedene Sachen zu essen die Erwachsenen brauchen. Meine Gläschen haben jedenfalls nicht viel Platz gebraucht.

Aber der Hammer kam ja erst nachdem wir wieder zurück in unserem schwebenden Haus waren, denn nachdem die ganzen Einkäufe erstmal alle ausgepackt waren, sind Papa und Opa nochmal weggegangen und ratet mal was sie geholt haben: Noch mehr zu essen!!! Versteh einer die Erwachsenen … da kaufen sie sich ganz viel essbares im Supermarkt und dann ist das immer noch nicht genug sondern es gibt runde Brotscheiben mit buntem Belag aus einer flachen Pappschachtel …

70. Geburtstag von Uropa Manfred

29. Mai 2009

Heute Nacht habe ich mal wieder bei Oma und Opa in Burgkunstadt geschlafen, komisch war nur das Mama und Papa auch da waren um mich ins Bett zu bringen, aber ich fand das gut :-)

Am nächsten Morgen hab ich Oma und Opa gleich um 4:30 geweckt, damit sie nicht verschlafen und als ich dann später richtig aufgestanden bin, da war plötzlich die Mama auch da und sogar den Papa hab ich gesehen, das war toll! Vielleicht wohnen wir ja jetzt bei Oma und Opa?

Später hab ich dann aufgepasst, dass die Mama den Kartoffelsalat richtig macht und bin fleißig durch die Küche gerobbt, das mache ich nämlich jetzt sehr gerne. Danach hab ich das dann auch im Schlafzimmer gemacht, weil der doofe Ball immer wieder weg gerollt ist. Das war ganz schön anstrengend dem immer hinterher zu krabbeln!!

Nach dem Mittagessen und Mittagsschlaf sind wir dann zum Uropa Manfred gefahren. Der ist bestimmt auch umgezogen, denn er hatte auf einmal eine riesige Wohnung, die sogar einen eigenen Namen hat: Evangelisches Gemeindehaus. Ich bin zwar katholisch, aber ich glaube das hat keiner gemerkt, denn ich durfte trotzdem rein :-)

Es war auch gut, dass diese “Wohnung” so groß war, denn da sind später noch ganz viele Leute gekommen, die hätten gar nicht alle ins normale Wohnzimmer vom Uropa rein gepasst. Ich war erst mit der Tante Reinhild und dem Onkel Helmut spazieren. Schon wieder zwei neue Verwandte, wo die nur immer alle herkommen? Aber die waren natürlich genauso lieb wie alle anderen die ich schon kenne. Sicherheitshalber hab ich dann aufgepasst wo sie mit mir hinfahren, damit sie sich nicht verlaufen, aber das war gar nicht nötig, denn wir sind problemlos wieder beim Uropa angekommen.

Ich bin dann da auch ein bißchen über den Boden gerobbt und wollte mit der Tessy (Hund von Oma Christine) spielen, aber die war müde und ist weggelaufen. Dann hab ich versucht mit aller Kraft in das Bett von der Tessy zu krabbeln, aber es hat nicht ganz geklappt, denn die Wände waren einfach zu hoch :-(

Schließlich war ich nur noch hungrig und müde. Nach meinem Abendbrot durfte ich dann nebenan in meinem Kinderwagen schlafen gehen, aber irgendwie konnte ich nicht einschlafen, obwohl sich die Oma große Mühe gegeben hat. Kurz nachdem ich schließlich doch eingeschlafen bin, habe ich plötzlich Stimmen gehört, seltsame Stimmen und das ziemlich laut. Da hab ich gesehen, dass der Uropa Manfred singt und noch ganz viele Männer mit ihm zusammen. Aber irgendwie hat sich die Musik anders angehört als das was die Mama und der Papa singen und anhören.

Schließlich konnte ich dann doch wieder einschlafen und bin erst wieder aufgewacht, als ich ins Auto umsteigen musste, obwohl ich nicht verstehe warum der Papa mich nicht mit dem Kinderwagen nach Hause nach Bamberg gefahren hat, so weit kann das doch nicht sein. Aber es war auf jeden Fall ein schöner Tag und ich war froh als ich endlich zuhause in meinem eigenen Bettchen schlafen konnte.

Kinderwagen, Buggy, Jogger

10. April 2009

Von meinem Kinderwagen habe ich euch noch nicht erzählt glaube ich. Der ist ein ganz cooles Teil, obwohl ich letztens keine Lust mehr darauf hatte, denn ich wollte beim Fahren endlich mal mehr sehen als meine Fahrerin oder meinen Fahrer und außerdem war ich mit dem Fußsack beinahe schon zu groß dafür. Aber jetzt hat die Mama den umgebaut und nun kann ich nach vorne schauen und mit aufpassen wo die Mama mit mir hinläuft.

Jetzt heisst er auch nicht mehr Kinderwagen sondern Baggi (schreibt man aber Buggy). In Steinbach fahre ich jetzt immer in einem anderen Buggy, den wir geschenkt bekommen haben, aber der heisst nicht Buggy sondern Jogger, weil er nur drei Räder hat. Dann wäre es doch aber ein Dreirad, oder? Ich muss das jetzt nicht verstehen glaube ich, aber Hauptsache ist ja, dass ich jetzt immer in der ersten Reihe sitze und freie Sicht nach Vorne habe :-)

Bei der Oma in Burgkunstadt habe ich auch viel Babyausstattung und auch so einen Jogger, aber ich glaube die Oma hat Angst, dass ich damit mal umkippe. Vielleicht baut die Oma da ja noch ein viertes Rad hin, damit nichts passieren kann, ich bin mal gespannt!

Eiförmiger Laufstall

20. März 2009

Ich wollte euch schon lange mal von diesem vermeintlichen Skandal erzählen! Da unterhält sich die Mama doch mit dem Papa und Oma und Opa über einen Laufstall. Sicher wisst ihr ja was ein Stall ist, da wohnen und schlafen Tiere drin, keine Babys!!!

Meine Mami wollte mich, ihren kleinen, süßen und herzallerliebsten Max in einen Stall stecken, das konnte ich mir beim besten willen nicht vorstellen. Ich hab dann den Opa gefragt ob ich mich da nicht an “Ämnesti internäschenell” wenden kann, aber der Opa hat gesagt, dass ich mir da keine Sorgen zu machen brauche, denn ein Laufstall ist ja kein richtiger Stall.

Na toll, noch nicht mal ein richtiger Stall, also ein verkehrter? Und dann hat die Mama noch was von einem Ei gesagt, dass das die beste Form wäre … aber Mami, ich weiß ja, dass ich Dir manchmal ein Ei in die Windel mache, aber ich bin doch kein Huhn, dass echte Eier legen kann!

Zum Glück hat der Opa recht gehabt und es war alles halb so schlimm, denn der Laufstall ist gar kein Stall sondern eine Art Spielbett, in dem man spielen aber auch schlafen kann und nicht raus kommt (also doch wie ein echter Stall ;-) ).

Aber da drin ist es total schön, denn da gibt es viel Spielzeug, einen Spielbogen und ich kann die Mami beobachten, wenn sie aufräumt und so. Außerdem kann ich da nicht rausfallen und im Moment liege ich da auch noch schön hoch, so dass ich den vollen Überblick habe. Ach und Eier legen muss ich auch nicht, denn der Laufstall hat nur die Form von einem Ei. Das muss einem ja gesagt werden! Hier seht ihr ein Bild davon und eure Eltern können den auch gleich bestellen, auch in anderen Formen (rund, eckig und sechseckig):